Am 24.03.2019 11Uhr fand die jährliche Mitglieerversammlung der Aulen Mettmanner in der Stadthalle statt.

Tagesordnungspunkte:

1. Begrüßung
2. Feststellung und Beschlussfähigkeit
3. Totenehrung
4. Bericht des Vorstands über das abgelaufene Geschäftsjahr
5. Ehrungen
6. Kassenbericht
7. Bericht der Rechnungsprüfer und Nachwahl des Kassenprüfers
8. Entlastung des Vorstands
9. Verschiedenes

 

musikschule
Vor der offiziellen Eröffnung erfreute uns die Musikshule mit dem Auftritt zweier Ensembles.
Eine Streichergruppe bestehend aus fünf Kindern und einem Erwachsenen spielten unter der Leitug von Herrn Fahlbusch die „Kleine Sinfonie in fünf Sätzen“.

Anschließend spielten 5 Trompeten plus Pauke unter Leitung von Herrn Mokroß mehrere kurze Stücke.

 

 

 

Der Vorsitzende Friedel Liesenkloß eröffnet die Sitzung und stellt die Tagesordnung vor. Die Einladung ist ordnungsgemäß erfolgt, die Beschlussfähigkeit wird festgestellt. Gegen die Tagesordnung werden keine Einwände erhoben.

Er begrüßt alle Anwesenden (über 150), Bürgermeister Thomas Dinkelmann, die anwesenden Vertreter aus den Parteien, die Fraktionsvorsitzenden, die Ratsmitglieder, die Bürgervereine, besonders natürlich unsere Mitglieder, alle Gäste, die Presse und bedankt sich beim Stadthallenteam für ihren Einsatz. Unser amtierender Baas Helmut Kreil lässt herzliche Grüße ausrichten, er wird aus gesundheitlichen Gründen entschuldigt und mit Applaus bedacht.

Rudi Meincke trägt in Mundart über „Der Königshof“ vor.

Bürgermeister Thomas Dinkelmann richtet ein Grußwort an die Anwesenden und geht auf die Frage unseres Vorsitzenden wie es zukünftig mit der Stadthalle weitergeht ein. Er berichtet, dass inzwischen Bewegung in Sachen Stadthalle gekommen ist, eine Entscheidung steht an, es müsse noch geprüft werden, wie das Gelände baulich genutzt werden kann. Auch ist noch nicht geklärt, ob die Stadthalle unter Denkmalschutz steht. Die Entscheidung liegt noch beim Ministerium. Es ist also noch nichts entschieden.
Eine Gesamtschule auf der Goethestraße ist aufgrund der Gegebenheiten machbar. Entschieden ist, dass zukünftig die Hauptfeuerwache „Am Peckhaus“ stationiert wird.

 

Es folgt eine Schweigeminute zum Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder.

Auf der Grundlage des Geschäftsberichtes für das Jahr 2018 (Medamana, Ausgabe März 2019) verweist der Vorsitzende auf unsere Power Point Präsentation mit einem Überblick über unsere Aktivitäten im vergangenen Jahr. Bewusst haben wir auf umfangreiche Ausführungen verzichtet, da der Geschäftsbericht und unser Aktivitätenbericht auf den Tischen ausliegen. Alles nachzulesen auch auf unserer Internetseite.

Gs2018 1Gs2018 2

 

 

 

 

Friedel Liesenkloß bedankt sich bei allen Spendern und Helfer/-innen, die unsere Arbeit tatkräftig unterstützen.
Er macht deutlich, dass unsere Helfer/-innen unser größtes Kapital sind.

Es folgen die Ehrungen langjähriger Mitglieder:

1 Mitglied für 60jährige Mitgliedschaft
5 Mitglieder für 50jährige Mitgliedschaft
12 Mitglieder für 40jährige Mitgliedschaft
16 Mitglieder für 25jährige Mitgliedschaft

 rudi

 

 

Für seine Tätigkeit im Vorstand erhält Rudi Meincke die Ehrenmitgliedschaft.

 

 

 

 

Der Kassenbericht wird bekannt gegeben. Wir haben einen Überschuss in Höhe von 6.699,98 Euro abzüglich ca. 2.000,00 Euro für Konten, die nur von den Aulen Mettmannern verwaltet werden (Marketing, Oberstadt, Stadtwaldkids, Renz Waller).

Die Kasse wurde von Peter Groß, Emmely Hiereth und Monika Dinkelmann geprüft. Peter Groß bestätigt die korrekte Kassenführung. Es gab keine Beanstandungen.

Emmely Hiereth scheidet aus. Als neuer Kassenprüfer wird Klaus Burberg einstimmig mit zwei Enthaltungen von der Versammlung gewählt.

Peter Groß beantragt die Entlastung des Kassenwartes und des Vorstandes. Die Mitgliederversammlung beschließt einstimmig die Entlastung des Vorstands und des Kassenwartes.

 

Danach gibt der Vorsitzende einen Rückblick bzw. Ausblick unserer Arbeit den Anwesenden zur Kenntnis und stellt klar, wie wir zu den Ereignissen aus jüngster Zeit stehen.
Der Begriff „Heimat“ den wir in unserem Namen tragen, hat ja insgesamt gesehen, eine Aufwertung erfahren und das Wort selbst ist ja ein vertrautes und eines der schönsten unserer Sprache. Es gibt Heimatministerien im Bund, NRW und Bayern, dazu Förderprogramme, vielfältige Serien in Funk, Fernsehen und Zeitungen.
Wir sind offen und da für alle, die hier Ihre Heimat haben oder suchen, auch eine zweite Heimat. Entscheidend ist der Wille zur Integration, zu einem friedlichen Miteinander.
Wir stehen für Tradition und unsere christlichen Werte und möchten das Wort nicht denen überlassen, die es missbrauchen.
Für Ausgrenzung und Diffamierung sehen wir in unserer Stadt keinen Platz, auch nicht für Horden, die brüllend und schreiend durch unsere Stadt trampeln.
Das entschiedene „Nein“ dazu, das Wehren, den Widerstand, sollte man aber nicht nur uns Bürgern überlassen.

Passend dazu leitet er zu dem Thema „wie sehen wir uns und wie stellen wir uns dar“ über. Es werden Beispiele über unsere Zusammenarbeit mit Ingo Grenzstein über „aktivere“ Leitsätze und zu einem neuen Logo gezeigt. Es erfolgt eine einhellige Zustimmung durch Applaus.

Schließlich gibt der Vorsitzende bekannt, dass wir aus dem Projekt „Schenkung Königshof“ aussteigen und die Schenkung zurückziehen. Ausführlich erläutert er (der Text steht auf unserer der Internetseite, wird in der Medamana veröffentlicht und diesem Bericht beigefügt), dass wir auch hier seitens der Stadt keine Unterstützung erhalten haben, unsere Vorgaben wurden nicht berücksichtigt.
Mit Kunst im öffentlichen Raum mit historischem Bezug wollten wir unserer Stadt durch eine Skulptur, die die Elemente des Königshofes als komplexen Lebensraum aufnimmt und darstellt, wieder einen Lebensmittelpunkt und Aufenthaltsort bieten. Dabei sollte auch das Element Wasser berücksichtigt werden. Unsere Bürger, Jung und Alt, die Familien sollten zum Verweilen und gleichzeitig zur Erinnerung an die Geschichte Mettmann eingeladen werden.

Der Vorstand soll in der nächsten Medamana mit seinen Aufgaben vorgestellt werden.
Alle vorgetragenen Tagesordnungspunkte konnten die Mitglieder auf der Leinwand als Powerpoint Präsentation anschaulich mit verfolgen.
Zum Schluss erinnern Gudrun Wolfertz und Gisela Bendt mit seltenen alten Fotos daran, wie einst der Jubiläumsplatz und die Breitestraße ausgesehen haben und erläutern die Zeit- und Entwicklungsgeschichte. Die Mühen werden mit viel Beifall belohnt.

Nach dem offiziellen Teil wurde ein Imbiss (Gulaschsuppe) gereicht.
154 Mitglieder haben sich in die Anwesenheitsliste eingetragen, die sich hochzufrieden über die Veranstaltung geäußert haben. Eine Wortmeldung: „So eine schöne Versammlung habe ich noch nie erlebt“.

Anschließend wurde die Versammlung vom Vorsitzenden mit den besten Wünschen für den Heimweg beendet. Unsere Arbeit hat sich gelohnt.

   
© Aule Mettmanner