Denkmalprojekt "Königshof"
Informationen zu Idee, Ablauf und Sinn und Zweck

Tatsache ist, dass unsere Heimatvereinigung seit vielen Jahren angeboten hat, unserer Stadt ein Königshofdenkmal an historischer Stätte zu schenken. Seit 2010 wurden dazu Gespräche mit Bürgermeister und Fachbereich geführt und mehrmals schriftlich erinnert,.
Wir haben dabei ausdrücklich darum gebeten, uns rechtzeitig in gestaltungsfähige Planungen einzubeziehen.


Fakt ist, dass wir erst durch die Presse auf fertige Planungen aufmerksam gemacht, die
Planungsunterlagen anfordern mussten. Wir bekamen die Lagepläne ohne Vorgaben oder
Einschränkungen (zu spät, wie wir später feststellten). Wir vergaben Planungsaufträge. Der Entwurf der Künstlerin Elke Tenderich-Veit und ein Relief fanden unsere Zustimmung
Mit Kunst im öffentlichen Raum und historischem Bezug wollten wir die Elemente des Königshofes als komplexen Lebensraum mit den Anforderungen der damaligen Zeit an einen " Königshof" wieder an einem Lebensmittelpunkt (Königshofplatz) symbolisch darstellen und einen Aufenthaltsort bieten.
Dabei sollte auch das Element Wasser (Am Mittelsten Bach) berücksichtigt und unser Bürger,
Jung und Alt, die Familien sollten zum Verweilen und gleichzeitig zu Erinnerung an die Geschichte Mettmanns eingeladen werden.
Die gegenständliche Darstellung der Stadtgeschichte sollte durch ein an- oder eingefügtes Relief erfolgen.
Zu diesem Konzept passt kein Ort der abseits vom Geschehen liegt.
Als wir den Entwurf vorgelegt haben, stellte sich heraus, dass der Platz schon komplett
verplant war, das Element "Wasser" war baulich nicht mehr möglich, es fehlte freie Fläche, eine Außengastronomie war vorgesehen. Wirklicher Gestaltungsspielraum war nicht mehr
vorhanden.
Wir haben versucht, uns darauf einzustellen und zu sieben Gesprächsterminen unseren Entwurf mehrfach geändert und verkleinert.
Schließlich wurde Fraktionsmitgliedern ein Zwischenentwurf ohne unsere Beteiligung und
Information vorgelegt und uns die Ablehnung mitgeteilt.
Die Fraktionen haben sich vor dieser ablehnenden Entscheidung nicht bei uns informiert,
Zurück zum weiteren Ablauf.
Beim späteren Ortstermin hatten wir und die Künstlerin den Eindruck, dass man sich nicht wirklich mit unseren Plänen und dem Konzept befassen und nur die Ablehnung rechtfertigen wollte.
Mit dem Zitat: "Mit dem Schenken ist das so eine Sache,......" haben wir unsere Absichten
zurückgestellt. Der Stadtarchitekt hatte angeregt, die "Möblierung" und die An- und Einnahme des Platzes durch unsere Bürger abzuwarten. Das wollten wir tun und an- oder
abschließend eine Entscheidung des Rates zu verlangen.
Wenn wir bis dahin nicht zu konstruktiven Gesprächen kommen und der Rat unser Schenkungsangebot (in Zeiten leerer Kassen) ablehnt, werden wir das selbstverständlich
akzeptieren (aber nicht verstehen) müssen und endgültig verzichten.
Dieses Vorhaben ist für uns als Bürger- und Heimatvereinigung von ganz besonderer Bedeutung und ein großes Projekt. Jahrelang haben wir dazu Rücklagen angespart.
Da dürfen wir doch sicher Verständnis dafür erwarten, dass unser Geschenk
das vorgestellte Konzept im Sinne unseres Vereinszweckes zumindest annähernd erfüllen
sollte.
Mit der aktuellen Diskussion um Gestaltung und "Möblierung" des Platzes hat das Thema
wieder Bedeutung bekommen.
So haben zuerst wir den Bürgermeister und dann gemeinsam mit den Bürgervereinen
Bürgermeister und Fraktionen an die Vorschläge erinnert, die von bürgerschaftlichem
Engagement getragen werden und unsere Stadt finanziell nicht belasten.
Außer der Anregung, die Gestaltung des Platzes sorgfältig zu überlegen und dabei geschichtsträchtigen Bedeutung gerecht zu werden haben die Bürgervereine dringend um Beteiligung gebeten.
Den Entscheidungsträgern (Bürgermeister und Fraktionen) wurde angeboten, die Projekte vorzustellen und Möglichkeiten der Realisierung gemeinsam zu besprechen.
Hierzu gibt es bereits ein Gesprächsangebot des Bürgermeisters.
Neues Projekt?
Für uns gilt es zu bedenken, wir haben vertrauensvoll viel Aufwand und schon erhebliche Kosten investiert. Wir können unseren Vorschlag nicht einfach "vom Tisch wischen" und selbst in Frage stellen.
Ist eine Realisierung unverschuldet nicht möglich, ist zu klären ,wer ersetzt uns die Kosten?

 

Eine Darstellung des letzten Entwurfes mit den Gedanken zur Idee der Künstlerin
finden Sie anschließend.

Friedel Liesenkloß 24.3.2016

   
© Aule Mettmanner